Cuyp Aelbert Jacobsz.

LOT 3678 · 已结束

起拍价 CHF16000.00

拍卖时间:2026-05-30 15:00

拍卖行: Auktionshaus Zofingen

专场: 春季拍卖会 (Day 4/4)

拍品描述

Porträt eines achtjährigen Mädchens als Schäferin. 1655 Unten links bezeichnet, datiert und signiert: AEtatis. 8. i655 / A.cuÿp fecit Gutachten (verschollen): Wilhelm von Bode (gemäss Auktionskatalog Fischer aus dem Jahr 1929 bezeichnete Bode das Gemälde als "ein echtes, intaktes, sehr sympathisches Werk des Albert Cuyp"). Das angebotene Werk ist beim RKD, Den Haag, als ein authentisches Werk von Aelbert Jacobsz. Cuyp registriert (Archiv-Nr. 225597). Bis zu seiner Publikation durch Rudi Ekkart im Rahmen einer Ausstellung in Utrecht von 2002 war das vorliegende Porträt offenbar weder in der Literatur erwähnt noch kunstkritisch gewürdigt worden. Eine damals durchgeführte dendrochronologische Untersuchung bestätigte die Datierung des Werks (Ekkart 2002, S. 121, Anm. 2). Der junge Cuyp erhielt seine Ausbildung bei seinem Vater, dem Porträtmaler Jacob Gerritsz. Cuyp, mit dem er früh zusammenarbeitete, meist durch die Ausführung der Landschaftshintergründe in den Bildnissen seines Vaters, etwa im „Familienporträt in Landschaft“ von 1641 im Jerusalemer Israel Museum. Die Bildnisse, die er noch zu Lebzeiten seines Vaters schuf, zeigen deutlich den Einfluss seines Stils. Bereits ein bis zwei Jahre nach dem Tod des Vaters im Jahr 1652 zeigen Aelberts Cuyps Porträts eine zunehmend selbstständige Handschrift, etwa die beiden ovalen Tafeln „Jäger und seine Frau" von 1651 oder die "Bildnisse von Nicolaas Jacobsz. Stoop und seiner Frau Margaretha de Veer" aus dem Jahr 1653, heute im Huis Zypendaal in Arnhem. Das hier dargestellte achtjährige Mädchen trägt ein karmesinrotes Kleid, um den Hals hängt eine Bernsteinkette. Ihr Schäferstab sowie der Blumenstrauss – darunter Narzisse, Hahnenfuss und Vergissmeinnicht – verweisen als Attribute auf die zeitgenössische Vorliebe für arkadische Bildthemen. Die Komposition steht stilistisch dem früheren "Bildnis einer Jägerin" von 1651 nahe. Die markanten Gesichtszüge des reizvollen Mädchens erinnern stark an einige Figuren in Cuyps grossem "Familienbildnis vor dem Rhein" aus etwa gleicher oder etwas früherer Zeit, das heute im Szépművészeti Múzeum in Budapest aufbewahrt wird. Galerie Fischer, Luzern, 27. August 1929, Lot 42; Sammlung Wilhelm Caspar Escher (1859-1929), Zürich; durch Erbschaft im gleichen Familienbesitz, Schweiz Rudi Ekkart, in: (Ausstellungskatalog) Verborgen. Nederlandse en Vlaamse schilderijen uit de 16de en 17de eeuw uit de collective W.C. Escher, Utrecht 2002, S. 74-75, S. 119 Gerahmt Ausrufdatum: 30.05.2026 Ungefähre Ausrufzeit (CEST): 17:43

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