FEINE DEMI-LUNE KONSOLE, PARIS, UM 1785
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拍品描述
Buchenholz, fein geschnitzt und blau-weiss gefasst. Halbrundes, profiliertes und bastionsartig ausgeschnittenes, weiss-grau durchzogenes Marmordeckblatt über passig geformter Zarge. Vier sehr fein geschnitzte, elegant gestaltete und in der unteren Hälfte kannelierte Stabbeine mit ionischen Kapitellen. Bogenartige und gerade Stegverbindungen mit einem Podest für plastisch geschnitzte Musikinstrumente. Gedrechselte Füsse. Die Zarge mit Eierstab, Lotus, Ranken und Paterae fein verziert. 131 x 56, Höhe 91 cm. Provenienz: - Galerie La vieille Fontaine, Lausanne. - Privatsammlung, Zürich. Literatur: - Guillaume Janneau, Le Mobilier français, Le meuble d'ébénisterie, Paris 1989, S. 162. - Seymour de Ricci, Der Stil Louis XVI, Mobiliar und Raumkunst, Stuttgart 1913, S. 79. Diese Konsole ist in die Jahre um 1785, die Spätzeit der Regierung Louis XVI, zu datieren. Mit ihrer feinen Releifschnitzerei, den detailreich gestalteten Beinen mit feinen ionischen Kapitellen und der fein abgestuften Fassung gehört sie zu den charmantesten Möbeln ihrer Art und dürfte wohl in einer Pariser Meisterwerkstatt für ein Musikzimmer entstanden sein, wo sie im Verbund mit einer wohl sehr ähnlich gestalteten Wandvertäfelung Aufstellung gefunden hätte. Die elegante Stegverbindung mit hinterer gerader Verbindung und frontseitig bogenförmigem Steg findet sich in identischer Form etwa am Konsoltisch, welcher vom Bildhauer Joseph Deschamps im Jahr 1785 für "Mesdames de France", nach Schloss Bellevue geliefert wurde. In ihrer an den Stil Piranesis anlehnenden Gestaltung erinnert diese Konsole an das gefasste Kommodenpaar mit Sphingen in Schloss Fontainebleau, welches bei Seymour de Ricci abgebildet ist.
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